Unsichtbare Hörgeräte in Berlin

Viele Menschen wünschen sich ein Hörgerät, das möglichst wenig auffällt. Einige moderne Modelle sind so klein, dass sie im Gehörgang kaum zu erkennen sind. Ob das für Sie in Frage kommt, hängt von Ihrem Hörverlust und Ihrem Gehörgang ab. Wir beraten Sie persönlich und ehrlich.

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Welche Bauformen gelten als besonders unauffällig?

"Unsichtbar" ist bei Hörgeräten kein exakter Begriff, sondern ein Versprechen, das von der Bauform und Ihrer Anatomie abhängt. Drei Typen gelten im Alltag als besonders dezent.

IIC – Invisible-in-Canal

Liegt vollständig im Gehörgang, von außen in der Regel nicht zu sehen. Geeignet für milde bis moderate Hörverluste und ausreichend breite Gehörgänge. Batterie alle 3 bis 5 Tage. Oft kein Bluetooth.

CIC – Completely-in-Canal

Fast vollständig im Ohr, ein kleiner Entnahme-Faden ragt minimal heraus. Aus normaler Gesprächsdistanz kaum zu erkennen. Für milde bis moderate Hörverluste. Batterie alle 5 bis 7 Tage.

RIC mit schlankem Receiver

Der Lautsprecher sitzt im Gehörgang, das winzige Gehäuse liegt hinter dem Ohr. Sehr dezent, aber nicht ganz unsichtbar. Für ein breiteres Spektrum an Hörverlusten, oft mit Akku und Bluetooth.

Ausführlicher Vergleich: Im-Ohr oder Hinter-dem-Ohr? Was passt zu Ihnen →

Passt ein kleines Im-Ohr-Gerät zu Ihnen?

Ob ein IIC oder CIC für Sie in Frage kommt, lässt sich nicht pauschal sagen. Folgende Punkte spielen eine Rolle.

Wir schauen uns zuerst Ihre Ohren an und messen Ihren Hörverlust. Erst dann können wir einschätzen, welche Bauform für Sie in Frage kommt. Einen Hörtest bekommen Sie bei uns kostenlos und ohne Kaufverpflichtung.

Was spricht für ein kleineres Hörgerät?

Kaum sichtbar

Je nach Modell und Gehörgang aus normaler Entfernung nicht oder kaum zu erkennen. Für Menschen, denen Diskretion wichtig ist, oft die erste Wahl.

Natürlichere Schallaufnahme

Die Ohrmuschel sammelt den Schall so, wie sie das von Natur aus tut. Das kann das Richtungshören und das Hören in Räumen verbessern.

Weniger Windgeräusche

Das Mikrofon liegt im geschützten Gehörgang. Bei Aufenthalten im Freien stören Windgeräusche weniger als bei manchen Hinter-dem-Ohr-Geräten.

Kein Bügel hinter dem Ohr

Praktisch für Brillenträger oder Menschen, die Kopfhörer nutzen. Kein Kabel, kein Träger, der drückt oder verrutscht.

Wo liegen die Grenzen?

Kleine Im-Ohr-Geräte haben echte Vorteile, aber auch Einschränkungen. Diese sollten Sie kennen, bevor Sie sich entscheiden.

  • Kleinere Batterie, häufiger wechseln Je nach Modell reicht eine Batterie 3 bis 7 Tage. Manche Nutzer empfinden das als umständlich.
  • Kaum wiederaufladbare Modelle Akkugeräte sind bei IIC nahezu nicht verfügbar, bei CIC sehr selten.
  • Begrenzte Verstärkung IIC und CIC sind nicht für starke oder hochgradige Hörverluste ausgelegt.
  • Kein oder eingeschränktes Bluetooth Besonders bei IIC-Modellen fehlt drahtlose Konnektivität häufig.
  • Regelmäßigere Pflege nötig Im Gehörgang sammelt sich mehr Ohrenschmalz. Tägliche Reinigung ist wichtiger als bei Hinter-dem-Ohr-Geräten.

So läuft eine Beratung bei sonaris ab

Wir helfen Ihnen herausfinden, ob ein kleines Hörgerät für Sie in Frage kommt. Ohne Druck, ohne Bindung.

1

Hörtest

Wir messen Ihren Hörverlust und schauen uns Ihre Ohren an. Kostenlos, dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten. Sie bekommen danach ein klares Bild Ihrer Hörsituation.

2

Bauform-Beratung

Wir zeigen Ihnen, welche Bauformen für Ihren Befund in Frage kommen, und erklären die Unterschiede. Herstellerübergreifend, kein Sortimentsdruck. Mehr zur Hörgeräte-Beratung bei sonaris.

3

Probetragen

Sie nehmen das Gerät für 1 bis 2 Wochen kostenlos in Ihren Alltag mit. Erst danach entscheiden Sie. Mehr dazu unter Hörgeräte probetragen in Berlin.

Persönliche Beratung in Berlin-Lichtenberg

Kommen Sie für einen kostenlosen Hörtest vorbei. Wir schauen gemeinsam, welche Bauform zu Ihnen passt, und gehen die Kostenoptionen transparent durch, bevor Sie sich entscheiden.

Häufige Fragen zu unsichtbaren Hörgeräten

Das hängt von der Bauform und Ihrem Gehörgang ab. IIC-Geräte liegen vollständig im Gehörgang und sind aus normaler Entfernung in der Regel nicht zu erkennen. CIC-Geräte ragen minimal heraus. RIC-Geräte mit schlankem Receiver sind sehr dezent, aber nicht vollständig verborgen. Welche Option für Sie in Frage kommt, lässt sich erst nach einem Beratungsgespräch sagen.

Für Menschen mit einem milden bis moderaten Hörverlust und einem ausreichend breiten Gehörgang. Bei stärkerem Hörverlust reicht die Verstärkungskapazität kleiner Im-Ohr-Geräte oft nicht aus. Wir prüfen das bei Ihrem Termin.

Das variiert je nach Hersteller, Modell und Technologiestufe. Gesetzlich Versicherte erhalten einen Festbetrag von 704,37 Euro pro Gerät, der auf viele Basismodelle vollständig angerechnet wird. Für Premiumgeräte fällt ein Aufpreis an. Mehr dazu auf unserer Seite zu Hörgerätekosten und Krankenkassenzuschuss.

Ja. Auch unter den Kassenhörgeräten gibt es kompaktere Modelle. Ob darunter ein Im-Ohr-Gerät ist, das zu Ihrem Hörverlust passt, besprechen wir gern persönlich.

Das hängt vom Modell und Ihrer Nutzungsdauer ab. Viele IIC- und CIC-Geräte kommen auf 3 bis 7 Tage pro Batterie. Wenn Ihnen ein langer Wechsel-Abstand wichtig ist, können wir auch RIC-Modelle mit Akku zeigen.

Ja. Das Probetragen bei sonaris ist kostenlos und unverbindlich. Sie nehmen das Gerät für 1 bis 2 Wochen mit in Ihren Alltag, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Für einen Hörtest empfehlen wir einen Termin, damit wir uns genug Zeit für Sie nehmen können. Sie können aber auch ohne Anmeldung vorbeikommen und sich zunächst informieren. Adresse und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Fragen? Wir nehmen uns Zeit für Sie.

Kommen Sie für einen kostenlosen Hörtest vorbei, rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Kein Kaufdruck, keine Wartezeiten.

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