Bei Hörgeräten gibt es zwei große Bauformen: hinter dem Ohr und im Ohr. Welche die richtige ist, hängt nicht von der Mode ab, sondern von Ihrem Gehör, Ihrem Ohr und Ihrem Alltag.
Die ehrliche Antwort vorweg: Es gibt kein „besser" und kein „schlechter". Beide Bauformen sind ausgereift und können sehr gut hören lassen. Es kommt darauf an, was zu Ihnen passt. Hier sind die Unterschiede, damit Sie eine gute Entscheidung treffen können.
Das Gehäuse sitzt hinter der Ohrmuschel, ein dünner Schlauch oder ein feines Kabel führt den Ton in den Gehörgang. Diese Bauform ist der Allrounder.
Sichtbar ist davon heute übrigens kaum noch etwas. Moderne Geräte sind so klein, dass sie fast vollständig hinter dem Ohr verschwinden.
Hier steckt die komplette Technik in einem maßgefertigten Gehäuse, das direkt im Ohr oder im Gehörgang sitzt. Die kleinste Variante ist von außen praktisch nicht zu sehen.
Dafür braucht der Gehörgang genug Platz, die kleinen Geräte sind etwas fummeliger zu bedienen, und sie kommen näher mit Ohrenschmalz in Kontakt. Bei sehr starkem Hörverlust stößt die Bauform an ihre Grenzen.
Das sind keine festen Regeln, sondern Anhaltspunkte:
Am Ende redet Ihr Ohr mit: Wie stark ist der Hörverlust, wie groß ist der Gehörgang. Beides messen wir und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist.
Theorie ist das eine, das eigene Gefühl das andere. Deshalb können Sie bei uns beide Varianten in Ruhe testen. Beim Probetragen über ein bis zwei Wochen merken Sie im Alltag schnell, was sich für Sie richtig anfühlt. Welche Modelle wir führen, sehen Sie auf unserer Hörgeräte-Seite.
Beim kostenlosen Hörtest finden wir heraus, welche Bauform zu Ihrem Gehör und Ihrem Alltag passt. Ganz ohne Verpflichtung.