Viele Brillenträger fragen sich, ob hinter dem Ohr noch Platz für ein Hörgerät bleibt. In vielen Fällen ja – ob es wirklich passt, hängt aber von Bauform, Brille und Ohrform ab. Wir prüfen das gemeinsam in Berlin-Lichtenberg.
In vielen Fällen ja. Viele Brillenträger tragen Hörgeräte im Alltag ohne größere Schwierigkeiten. Entscheidend ist aber nicht, ob es grundsätzlich geht – sondern ob es bei Ihnen bequem sitzt. Das hängt von der Bauform des Hörgeräts, dem Brillenbügel, der Form Ihres Ohrs und Ihren Gewohnheiten ab.
Moderne Hörgeräte sind heute oft sehr klein. Viele Hinter-dem-Ohr-Geräte haben einen dünnen Schlauch oder eine feine Leitung zum Gehörgang, die kaum auffällt. Dennoch brauchen sowohl Brille als auch Hörgerät Platz hinter dem Ohr – wie viel Platz da ist, ist von Person zu Person unterschiedlich.
Pauschale Versprechen helfen hier nicht weiter. Ob ein Hörgerät mit Ihrer Brille bequem sitzt, zeigt sich am besten beim Probetragen. Bringen Sie Ihre Brille gern zur Beratung mit – dann prüfen wir gemeinsam, was passt.
Es gibt keine Bauform, die automatisch für alle Brillenträger passt. Jede hat Eigenschaften, die für manche Menschen gut geeignet und für andere weniger geeignet sind.
Das Gehäuse sitzt hinter dem Ohr, ein Schlauch oder eine dünne Leitung führt zum Gehörgang. Mit schmalem Brillenbügel kommen Brille und Hörgerät oft gut nebeneinander aus. Bei breiten Bügeln oder eng anliegenden Fassungen kann es enger werden.
Eine sehr dünne Leitung verbindet das kleine Gehäuse hinter dem Ohr mit dem Hörer im Gehörgang. Diese Bauform ist besonders unauffällig und nimmt wenig Platz in Anspruch – viele Brillenträger empfinden sie als angenehmer als klassische HdO-Geräte.
Das gesamte Gerät sitzt im Gehörgang – nichts liegt hinter dem Ohr. Das macht diese Bauform für manche Brillenträger interessant. Sie passt aber nicht zu jeder Ohrform, nicht zu jedem Hörverlust und stellt andere Anforderungen an Pflege und Handhabung.
Welche Bauform für Sie in Frage kommt, klären wir nach einem Hörtest und einer Beratung. Wir zeigen Ihnen verschiedene Geräte und prüfen den Sitz gemeinsam mit Ihrer Brille.
Hinter-dem-Ohr-Geräte sind die häufigste Bauform. Das Gehäuse liegt auf der Rückseite der Ohrmuschel, der Brillenbügel liegt davor oder dahinter – je nach Gerät und Brille kann das gut passen oder Druck erzeugen.
Wichtig ist, wie schmal der Brillenbügel ist und wie viel Platz das Hörgerät selbst braucht. Sehr kleine HdO-Geräte und Ex-Hörer-Modelle mit dünner Leitung brauchen deutlich weniger Platz als ältere oder größere Geräte. Beim Auf- und Absetzen der Brille sollte das Hörgerät dabei nicht immer mitbewegt werden. Das lässt sich durch die richtige Position und Anpassung meistens gut lösen.
Wenn Sie hinter dem Ohr schon Druckstellen durch Ihre Brille haben, sollten Sie das in der Beratung ansprechen. Eine gute Anpassung berücksichtigt nicht nur den Hörverlust, sondern auch den Sitz am Ohr.
Ex-Hörer-Geräte (auch RIC genannt) sind für viele Brillenträger angenehmer, weil das Gehäuse sehr klein ist und die dünne Leitung zum Gehörgang kaum stört. Sie sind heute eine der meistgenutzten Bauformen.
Wer eine Brille trägt und sich wünscht, dass hinter dem Ohr gar nichts sitzt, fragt häufig nach Im-Ohr-Geräten. Diese sitzen vollständig im Gehörgang – Brille und Hörgerät sind dann räumlich komplett getrennt.
Klingt überzeugend, aber es gibt ein paar Einschränkungen: Im-Ohr-Geräte passen nicht zu jeder Ohrform. Der Gehörgang muss groß genug sein und eine geeignete Form haben, damit das Gerät sicher und bequem sitzt. Außerdem sind sie für stärkere Hörverluste nicht immer geeignet und stellen andere Anforderungen an Bedienung und tägliche Pflege.
Ob ein Im-Ohr-Gerät für Sie in Frage kommt, lässt sich nur nach einem Hörtest und einer Untersuchung des Gehörgangs beurteilen. Wir zeigen Ihnen gerne, was möglich ist. Manchmal stellt sich heraus, dass ein kleines HdO-Gerät den besseren Kompromiss bietet.
Mehr zu Im-Ohr-Geräten und kleinen, dezenten Modellen erfahren Sie auf unserer Seite zu unsichtbaren Hörgeräten in Berlin.
Ein Hörgerät sitzt nicht nur beim Optiker oder in der Praxis – es muss im echten Alltag funktionieren. Für Brillenträger gibt es dabei ein paar Situationen, die es wert sind, sie vorher zu bedenken.
Wer Lese- und Alltagsbrille wechselt, sollte prüfen, ob beide Brillen bequem neben dem Hörgerät sitzen. Beim Probetragen können Sie ruhig beide mitbringen.
Sonnenbrillen haben oft breitere oder dickere Bügel. Testen Sie den Sitz auch mit Ihrer Sonnenbrille – gerade wenn Sie diese regelmäßig tragen.
Hinter dem Ohr können Mützen und Schals das Hörgerät verschieben. Auch beim Friseur sollte man kurz informieren, dass ein Hörgerät getragen wird.
Bei Sport mit Brille und Hörgerät kann es sinnvoll sein, auf den sicheren Halt beider zu achten. Ein guter Sitz des Hörgeräts verhindert, dass es beim Bewegen verrutscht.
Ob ein Hörgerät bequem sitzt, zeigt sich erst im echten Alltag. In der Praxis ist das anders als zu Hause, beim Einkaufen, beim Telefonieren oder im Gespräch mit Freunden. Für Brillenträger gilt das in besonderem Maß: Wie Brille und Hörgerät zusammen sitzen, spürt man erst nach einigen Stunden wirklich.
Kommen Sie zur Beratung mit Ihrer normalen Brille – und ruhig auch mit einer zweiten, wenn Sie mehrere tragen. Wir prüfen den Sitz direkt und gemeinsam, bevor wir das Gerät anpassen.
Das Probetragen läuft 1–2 Wochen in Ihrem normalen Leben: mit der Brille, beim Einkaufen, zu Hause, bei Gesprächen. So merken Sie, ob der Sitz wirklich bequem ist – nicht nur für zehn Minuten in der Praxis.
Wenn der Sitz drückt oder die Kombination mit der Brille nicht stimmt, können wir nachjustieren oder eine andere Bauform zeigen. Kein vorschneller Kauf nötig.
Mehr zum Ablauf des Probetragens finden Sie hier: Hörgeräte kostenlos probetragen in Berlin →
Bringen Sie Ihre Brille zur Beratung gern mit – dann prüfen wir gemeinsam, welche Bauform zu Ihrem Ohr, Ihrer Brille und Ihrem Alltag passt. Kein Kaufzwang, keine Eile.
Mo – Do: 8:00 – 18:00 Uhr | Fr: 8:00 – 12:00 Uhr
Alle Hörgeräte-Bauformen → Kosten & Krankenkasse → Hörgeräte für Senioren →
In den meisten Fällen ja. Viele Brillenträger tragen Hörgeräte ohne größere Probleme. Ob es bequem ist, hängt von der Hörgerät-Bauform, dem Brillenbügel, der Ohrform und Gewohnheiten ab. Beim Probetragen zeigt sich am schnellsten, was wirklich passt.
Das hängt vom konkreten Modell und der Brille ab. Viele kleine Hörgeräte sitzen dicht am Ohr und kommen gut neben der Brille aus. Bei dickeren Brillenbügeln oder bestimmten Ohrformen kann es enger werden. Das lässt sich am besten in der Beratung prüfen – am besten mit Ihrer Brille dabei.
Für manche Brillenträger können Im-Ohr-Geräte interessant sein, weil nichts hinter dem Ohr sitzt. Sie passen aber nicht zu jeder Ohrform und nicht zu jedem Hörverlust. Ob das eine Option ist, lässt sich nur nach Hörtest und Beratung beurteilen. Manchmal ist ein kleines HdO-Gerät der bessere Kompromiss.
Wer mehrere Brillen wechselt, sollte das in der Beratung ansprechen. Ein Hörgerät, das mit einer Brille gut sitzt, sitzt mit einer ähnlichen Bügelbreite meist auch gut. Beim Probetragen können Sie ruhig beide Brillen mitbringen, damit wir den Sitz mit allen Varianten prüfen können.
Ja. Beim Probetragen bei Sonaris tragen Sie das Hörgerät in Ihrem echten Alltag – mit Ihrer Brille, beim Einkaufen, zu Hause, unterwegs. Das gibt Ihnen das ehrlichste Bild davon, wie gut es zusammenpasst. Das Probetragen ist kostenlos und unverbindlich.
Ältere Menschen tragen häufig Brille und nutzen Hörgeräte oft ohne Schwierigkeiten. Für Senioren ist besonders wichtig, dass das Gerät einfach in der Handhabung ist und bequem sitzt – auch wenn die Brille täglich auf- und abgesetzt wird. Wir beraten gerne, welche Modelle das gut erfüllen. Mehr dazu auf unserer Seite zu Hörgeräten für Senioren.
Bei Sonaris Hörakustik in Berlin-Lichtenberg, Bürgerheimstraße 19. Wir zeigen Ihnen verschiedene Bauformen, passen sie an und prüfen den Sitz gemeinsam mit Ihrer Brille. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin: Termin vereinbaren | 030 – 60 40 27 48.
Sie tragen Brille und suchen ein bequemes Hörgerät?
Bürgerheimstraße 19, 10365 Berlin · Mo – Do: 8:00 – 18:00 Uhr · Fr: 8:00 – 12:00 Uhr