Viele Menschen fragen sich, ob ihr Hörgerät Regen, Schweiß oder Sport standhält. Die ehrliche Antwort: Das kommt auf das Modell an. Wir beraten Sie in Lichtenberg, welches Gerät zu Ihrem Alltag passt.
Kurze Antwort: Die meisten nicht. Viele moderne Hörgeräte sind wasserresistent oder gegen Spritzwasser geschützt – das ist aber nicht dasselbe wie wasserdicht. Ein Gerät, das leichtem Regen standhält, ist noch lange nicht geeignet für das Duschen oder Schwimmen.
Der Begriff „wasserdichte Hörgeräte" ist weit verbreitet, beschreibt aber selten die tatsächliche Situation. Was ein Gerät aushält, hängt vom Modell, von der Schutzwirkung des Herstellers und davon ab, wie stark und wie lange Wasser auf das Gerät trifft. Wer sich hier auf vage Versprechen verlässt, ohne die Details zu kennen, riskiert eine teure Reparatur.
Hörgeräte sind Medizinprodukte, keine Sportgeräte. Ein gewisser Feuchtigkeitsschutz gehört bei vielen aktuellen Modellen dazu – aber kein Schutz für jede Situation. Wir erklären Ihnen gerne, was für Ihren Alltag realistisch möglich ist.
Diese Begriffe klingen ähnlich, bedeuten aber unterschiedliche Dinge. Wer ein Hörgerät für einen aktiven Alltag sucht, sollte wissen, was damit gemeint ist.
Das Gerät hält leichte Spritzer und kurzen Regen aus. Dieser Schutz ist bei vielen aktuellen Modellen vorhanden – er schützt aber nicht bei intensiver Nässe.
Das Gerät ist stärker gegen Feuchtigkeit geschützt, zum Beispiel bei Schweiß, Regen oder feuchten Umgebungen. Je nach Modell reicht dieser Schutz weiter.
Eine Herstellerangabe zum standardisierten Schutzgrad gegen Wasser und Staub. Welcher Wert für ein konkretes Modell gilt, klären wir gerne im Beratungsgespräch.
Kein Schutzgrad, aber unverzichtbar: Eine Trockenstation entzieht den Hörgeräten täglich Feuchtigkeit und verlängert ihre Lebensdauer erheblich.
Für die meisten Alltagssituationen sind aktuelle wasserresistente Hörgeräte gut gerüstet. Was genau möglich ist, hängt immer vom konkreten Modell ab.
Kurze Regenschauer sind für viele aktuelle Hörgeräte kein Problem. Bei anhaltendem starken Regen empfiehlt sich je nach Gerät Vorsicht.
Die meisten wasserresistenten Geräte verkraften Schweiß gut. Nach dem Training kurz abwischen und in die Trockenstation legen.
Bei Sauna, Dampfbad, Duschen und Schwimmen sollten Hörgeräte immer herausgenommen werden. Hitze und direkt einströmendes Wasser übersteigen den Schutz nahezu aller gängigen Modelle.
Das ist eine der Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Und die ehrliche Antwort lautet: Nein, in aller Regel nicht.
Auch Hörgeräte mit gutem Feuchtigkeitsschutz sind nicht für das Duschen ausgelegt. Unter der Dusche trifft Wasser mit Druck direkt auf das Gerät – das übersteigt die Schutzwirkung der meisten Modelle. Ähnliches gilt für das Schwimmen: Selbst wenn ein Gerät kurzen Spritzern standhält, ist das Bewegen im Wasser oder das Tauchen eine ganz andere Belastung.
Nehmen Sie Ihre Hörgeräte vor dem Duschen, Schwimmen und Baden immer heraus. Legen Sie sie in eine trockene Umgebung ab, am besten in eine Trockenstation. Das schützt die Geräte und verlängert ihre Lebensdauer.
Falls ein Hörgerät trotzdem einmal nass geworden ist: Keinesfalls mit dem Fön trocknen. Nehmen Sie das Gerät heraus, legen Sie es in die Trockenstation oder in einen Behälter mit Trockenpäckchen und kommen Sie bei anhaltenden Problemen zu uns.
Ein paar einfache Gewohnheiten können viel bewirken. Feuchtigkeit ist einer der häufigsten Gründe, warum Hörgeräte in die Reparatur müssen.
Die Trockenstation entzieht den Hörgeräten über Nacht Feuchtigkeit. Wer regelmäßig schwitzt oder in feuchten Umgebungen unterwegs ist, profitiert besonders davon.
Wischen Sie die Hörgeräte nach körperlicher Aktivität mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Das verhindert, dass Salzrückstände das Gehäuse langfristig angreifen.
Das klingt selbstverständlich, passiert aber häufig aus Gewohnheit. Ein kleiner Reminder am Badezimmerspiegel kann helfen, diese Routine zu festigen.
Lagern Sie Hörgeräte möglichst nicht im Badezimmer. Feuchte Luft kann über Zeit Schäden verursachen, auch ohne direkten Wasserkontakt.
Ist ein Hörgerät nass geworden, nehmen Sie es sofort aus dem Ohr und legen Sie es in die Trockenstation. Kein Fön. Kommen Sie zu uns, wenn das Gerät danach nicht mehr einwandfrei funktioniert.
Wer viel Sport macht, oft draußen unterwegs ist oder körperlich arbeitet, sollte das bei der Hörgeräte-Auswahl berücksichtigen. Es gibt Modelle, die für solche Situationen besser geeignet sind als andere – aber das lässt sich nicht pauschal sagen.
In der Beratung besprechen wir, was Ihr Alltag an das Hörgerät stellt und welche Modelle dazu passen könnten. Dazu zeigen wir Ihnen aktuelle Geräte aus unserem Sortiment und können sie bei Interesse direkt zum Probetragen anpassen.
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Sie möchten wissen, welches Gerät zu Ihrem Alltag passt? Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und erklären Ihnen, was realistisch möglich ist.
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Viele aktuelle Hörgeräte kommen mit leichtem Regen gut zurecht. Starker oder anhaltender Regen kann je nach Modell zu Problemen führen. Wenn Sie oft draußen unterwegs sind, besprechen Sie das in der Beratung – wir zeigen Ihnen Geräte, die für Ihren Alltag gut geeignet sein können.
Nein. Auch wenn viele Hörgeräte gegen Spritzwasser geschützt sind, sind sie nicht für das Duschen ausgelegt. Direktes Wasser unter der Dusche übersteigt den Schutz der meisten Geräte. Nehmen Sie Ihre Hörgeräte vor dem Duschen heraus.
Leichter Regen oder Schweiß bereiten den meisten aktuellen Geräten keine Probleme. Dringt aber direkt Wasser ein, kann das Gerät ausfallen oder in der Funktion beeinträchtigt sein. In solchen Fällen sofort trocknen lassen – am besten in der Trockenstation – und keinesfalls mit dem Fön behandeln. Kommen Sie bei anhaltenden Problemen zu uns.
Nicht alle, aber viele aktuelle Modelle bieten eine gewisse Schutzwirkung gegen Feuchtigkeit. Wie weit dieser Schutz reicht, variiert je nach Modell und Hersteller. Was ein konkretes Gerät aushält, klären wir gerne in der Beratung.
IP steht für Ingress Protection und gibt an, wie gut ein Gerät gegen das Eindringen von Wasser und Fremdkörpern geschützt ist. Hersteller nennen für viele Modelle solche Werte – welcher Schutz konkret gilt, hängt vom jeweiligen Gerät ab und lässt sich am besten im Beratungsgespräch klären.
Nein. Standard-Hörgeräte sind nicht für das Schwimmen ausgelegt. Auch wenn ein Gerät Spritzwasser aushält, bedeutet das nicht, dass es im Wasser betrieben werden kann. Nehmen Sie Ihr Hörgerät vor dem Schwimmen unbedingt heraus.
Viele Hörgeräte kommen mit Schweiß gut zurecht. Es hilft, die Geräte nach dem Sport mit einem weichen, trockenen Tuch abzuwischen und danach in eine Trockenstation zu legen. Bei intensivem Sport oder häufigem Schwitzen lohnt es sich, das Thema in der Beratung anzusprechen – es gibt Modelle, die dafür besser geeignet sind.
Eine Trockenstation ist ein kleines Gerät, in das Sie Ihre Hörgeräte über Nacht legen. Sie entzieht den Geräten Feuchtigkeit und verlängert ihre Lebensdauer. Wer viel schwitzt, oft im Regen unterwegs ist oder in feuchten Umgebungen arbeitet, profitiert besonders davon. Wir beraten Sie gerne, welche Pflege zu Ihren Geräten passt.
Noch Fragen? Wir helfen gerne weiter.
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